-
12.02.2015
- → Medien
Libysche Journalisten stark gefährdet
Tripolis. Journalisten in Libyen sind nach Recherchen von Menschenrechtlern einem besonderen Maß an Gewalt ausgesetzt. Innerhalb der vergangenen zweieinhalb Jahre seien Dutzende Journalisten angegriffen, entführt oder gar getötet worden, berichtete die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) am Montag. In dem Land kämpfen zwei verfeindete Regierungen sowie verschiedene Milizen um die Macht. HRW dokumentiert 91 Fälle von Gewalt gegen Journalisten. Demnach wurde ein Drittel entführt, acht wurden getötet. In 26 Fällen griffen Bewaffnete Redaktionen und TV-Sender an. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!