-
05.02.2015
- → Ausland
Kosovo: Minister nach Protesten entlassen
Priština. Nach gewaltsamen antiserbischen Protesten in der serbischen Provinz Kosovo ist am Dienstag Arbeitsminister Aleksandar Jablanović entlassen worden. Ministerpräsident Isa Mustafa sagte, Jablanović gehöre nicht länger dem Kabinett an. Das ehemalige Kabinettsmitglied erklärte gegenüber lokalen Medien, nicht von der Absetzung gewusst zu haben. Ein serbischer Regierungsvertreter nannte die Entlassung eine »sehr schlechte Entscheidung«. Jablanović, einer von drei Serben im Kabinett in Priština, hatte albanische Demonstranten als »Wilde« bezeichnet, weil sie eine Gruppe von Serben daran gehindert hatten, zum serbisch-orthodoxen Weihnachtsfest ein Kloster zu besuchen. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!