Zum Inhalt der Seite

Berichte zu Mord an Hisbollah-Kommandeur

Washington. Der US-Geheimdienst CIA und der israelische Auslandsgeheimdienst Mossad sollen 2008 gemeinsam den Hisbollah-Militärchef Imad Mughnija bei einem Autobombenanschlag in Damaskus getötet haben. Das berichteten die Washington Post und Newsweek am Samstag unter Berufung auf einen ehemaligen US-Geheimdienstmitarbeiter. Mughnija war führendes Mitglied der libanesischen Hisbollah-Miliz. Er galt unter anderem als Drahtzieher eines Bombenanschlags auf ein US-Hauptquartier in Beirut 1983 und soll an der Planung eines Anschlags auf ein jüdisches Kulturzentrum in Buenos Aires 1994 beteiligt gewesen sein. (dpa/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 02.02.2015, Seite 7, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!

                                                                                       Kinderbeilage