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Kuba fordert Ende der Blockade

Belén. Kubas Präsident Raúl Castro hat von den USA die Aufhebung der Blockade verlangt. Das »größte Problem« sei noch immer nicht gelöst, sagte Castro am Mittwoch beim Gipfel der Gemeinschaft der Lateinamerikanischen und Karibischen Staaten (CELAC) in Costa Rica. Dies sei die »Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade« gegen Kuba. Das Embargo richte nicht nur enormen humanitären und wirtschaftlichen Schaden an, sondern verstoße auch gegen internationales Recht. Castro bezeichnete die jüngste diplomatische Annäherung zwischen Washington und Havanna als Beginn eines Prozesses hin zu normalen bilateralen Beziehungen. Diese seien letztlich ohne das Ende der Blockade aber »nicht möglich«. Er forderte zudem die vollständige Rückgabe des Territoriums des US-Gefangenenlagers Guantanamo Bay sowie die Streichung Havannas von der Terror-Liste der USA. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 30.01.2015, Seite 1, Ausland

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