Zum Inhalt der Seite

Präsident und Regierung in Jemen zurückgetreten

Sanaa. Jemens Präsident Abed Rabbo Mansur Hadi ist zurückgetreten. Das teilte einer seiner Berater am Donnerstag abend mit. Zuvor hatten »Ansarollah«-Milizen (»Kämpfer Gottes«) am Dienstag den Präsidentenpalast erobert. Auch die Regierung des Landes erklärte am Donnerstag geschlossen ihren Rücktritt, wie die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf ein ihr vorliegendes Schreiben berichtete. Die USA reduzierten daraufhin einem Außenamtsvertreter zufolge ihr diplomatisches Personal in dem Land. Die Botschaft bleibe allerdings geöffnet. Bereits am Mittwoch war gemeldet worden, dass Washington zwei Landungsschiffe ins Rote Meer verlegt habe (jW berichtete). In der Hauptstadt Sanaa sowie in den Provinzen Tais und Hodeida protestierten am Freitag zahlreiche Menschen gegen den »Putsch« der von ihnen als »Huthis« bezeichneten »Ansarollah«. (AFP/dpa/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 24.01.2015, Seite 1, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!