-
24.01.2015
- → Ausland
Thailand: Expremier droht lange Haft
Bangkok. Thailands frühere Regierungschefin Yingluck Shinawatra ist am Freitag vom Parlament auch offiziell ihres Amtes enthoben worden. Sie war bereits im Mai 2014 nach monatelangen Demonstrationen auf Druck des seitdem herrschenden Militärs vom Verfassungsgericht abgesetzt worden. Nun wurde Yingluck für schuldig befunden, bei der Überwachung eines Reisankaufprogramms ihre Pflichten verletzt zu haben. Sie darf daher fünf Jahre lang kein politisches Amt ausüben. Der Generalstaatsanwaltschaft in Bangkok zufolge soll sie zudem wegen Korruption angeklagt werden. Ihr drohen dann bis zu zehn Jahre Haft. (dpa/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
