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Indonesien exekutiert sechs Drogenhändler

Jakarta. Trotz internationaler Gnadenappelle hat Indonesien fünf Ausländer und eine Einheimische wegen Drogenhandels hingerichtet. Die Verurteilten wurden am Sonntag kurz nach null Uhr Ortszeit von Exekutionskommandos erschossen. Die Niederlande riefen aus Protest ihren Botschafter in Jakarta vorübergehend zurück, da unter den Getöteten auch ein 62jähriger Niederländer war, der wegen des Betriebs eines riesigen Ecstasy-Labors zum Tode verurteilt worden war. Die Exekutionen waren die ersten Todesurteile, die unter dem neuen Staatschef Joko Widodo vollstreckt wurden, der im Oktober das Amt übernommen hatte. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 19.01.2015, Seite 7, Ausland

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