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Fußball-Randspalte

Pro Rennbahn

Frankfurt/Main. Die Initiative Pro Rennbahn hat einen Bürgerentscheid in Frankfurt/Main erzwungen und damit die Debatte um das geplante Trainingszentrum des DFB neu angeheizt. Die Überprüfung der Unterschriftenlisten hat nach Angaben der Stadt vom Mittwoch ergeben, dass von den 18.884 abgegebenen Unterschriften 13.715 gültig sind  – erforderlich waren 13.604. Die Stadt plant nun noch vor den Sommerferien den Bürgerentscheid durchzuführen. Mindestens 25 Prozent der Stimmberechtigten müssten dann für den Erhalt der traditionsreichen Galopprennbahn stimmen. Und damit der ursprüngliche Beschluss des Magistrats gekippt wird, der dem DFB erlaubt, auf dem Gelände der bisherigen Rennbahn eine 89 Millionen Euro teure Akademie zu bauen. (dpa/jW)

Schwerer Fall

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Der frühere Nationalspieler Robert Huth muss sich wegen seiner sexistischen Aktivitäten auf Twitter vor dem Sportgericht des englischen Verbandes (FA) verantworten. Dem 30jährigen Verteidiger von Stoke City drohen eine Sperre und eine Geldstrafe. Im wird »Fehlverhalten in einem schweren Fall« vorgeworfen, weil er auf seinem Account Menschen in abgeschnittenem Bildformat in expliziten Posen darstellt habe, um vermeintlich deren Geschlecht zu erraten. Als sich im Netz Kritik regte, löschte Huth seine Tweets. Erst im Herbst war Rio Ferdinand (Queens Park Rangers) wegen eines sexistischen Tweets mit drei Spielen Sperre und einer Geldstrafe in Höhe von rund 32.000 Euro belegt worden. (sid/jW)

Pott gestorben

Köln. Der ehemalige Nationalspieler Fritz Pott ist tot. Er starb am Sonntag in Köln im Alter von 75 Jahren, »Mit Fritz Pott haben wir wieder einen ganz Großen unserer Klub-Geschichte verloren« sagte Klub-Präsident Werner Spinner. Pott bestritt zwischen 1959 und 1969 insgesamt 284 Pflichtspiele für den FC, gewann zwei Meisterschaften und einmal den DFB-Pokal. (sid/jW)
 

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Erschienen in der Ausgabe vom 15.01.2015, Seite 16, Sport

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