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Chefetagen bleiben Männerdomäne

Stuttgart/Frankfurt am Main. Die Chefetagen der deutschen Wirtschaft sind weiter eine Männerdomäne: Zwar saßen in den Vorständen der 30 Dax-Konzerne einer Studie zufolge Ende 2014 mehr Frauen als im Vorjahr. Ihre Zahl stieg in den Vorständen der 30 Dax-Firmen von elf auf 14, das entspricht einem Anteil von sieben Prozent. Doch insgesamt fiel die Bilanz von 160 börsennotierten Unternehmen negativ aus, wie aus einer am Dienstag veröffentlichten Erhebung der Unternehmensberatung Ernst & Young hervorgeht. Danach gab es insgesamt nur 37 Frauen im Topmanagement der Firmen im Dax, MDax, SDax und TecDax, Ende des Vorjahres waren es noch 41. Dem stehen aktuell 626 männliche Vorstandsmitglieder gegenüber.

In den Ebenen darunter arbeiten Dax-Konzerne wie die Allianz und die Deutsche Telekom daran, bis zum Jahresende 30 Prozent der Führungspositionen mit Frauen zu besetzen.

(dpa/jW)

 

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Erschienen in der Ausgabe vom 09.01.2015, Seite 15, Feminismus

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