Zum Inhalt der Seite

Autobombenanschlag in Jemens Hauptstadt Sanaa

Sanaa. Bei einem schweren Autobombenanschlag auf Bewerber vor einer Polizeiakademie in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa sind am Mittwoch mehr als 30 Menschen getötet worden. Wie die amtliche Nachrichtenagentur Saba unter Berufung auf das Innenministerium berichtete, wurden mindestens 31 Menschen getötet und Dutzende weitere verletzt. Das Attentat reiht sich ein in eine Serie tödlicher Anschläge im Jemen während der vergangenen Monaten. Vor der Akademie im Zentrum der Hauptstadt waren offiziellen Angaben zufolge zum Zeitpunkt des Angriffs etwa 60 Menschen, zumeist junge Männer, versammelt, die eine Laufbahn im Polizeidienst des Landes antreten wollten. Das Innenministerium sprach laut Saba von einer »terroristischen« Attacke, zu der sich zunächst niemand bekannte. (AFP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 08.01.2015, Seite 1, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!