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Weg damit!

 

Der Ausverkauf von Kunstwerken aus dem Besitz des Landes Nordrhein-Westfalen geht weiter. Im November hatte der Casinobetreiber Westspiel, Tochter der landeseigenen NRW-Bank, zwei Gemälde von Andy Warhol für umgerechnet 120 Millionen Euro versteigern lassen. Nun bereitet die WestLB-Nachfolgerin Portigon die Veräußerung ihrer Kunstsammlung vor, zu der Picassos berühmte Stierlithographien sowie Werke von Dalí, Beuys, August Macke und Günther Uecker gehören. Es gäbe dazu »keine Alternative«, sagte Portigon-Chef Kai Wilhelm Franzmeyer der Rheinischen Post (Mittwoch). Die landeseigene Portigon AG wickelt als Rechtsnachfolgerin der nach Milliardenverlusten zerschlagenen WestLB deren Geschäftsbetrieb ab. »Wenn jemand die Kunst aus der Portigon-Sammlung halten will, muss er dafür den Marktpreis bezahlen«, sagte Franzmeyer. Für öffentliche Einrichtungen werde es keine Preisnachlässe geben: »Wir haben nichts zu verschenken.« (dpa/jW)

 

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Erschienen in der Ausgabe vom 08.01.2015, Seite 11, Feuilleton

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