Zum Inhalt der Seite

Preisrutsch bei Erdöl geht weiter

Frankfurt am Main. Großes Angebot, geringe Nachfrage und strategische Spielchen: Die Weltmarktpreise für Erdöl setzten ihre Talfahrt auch am Mittwoch fort. Nordseeöl der Sorte Brent verbilligte sich um bis zu zwei Prozent auf 65,54 US-Dollar je Barrel (Fass; 159 Liter). Der Preis für ein Fass der US-Referenzsorte WTI fiel um 63 Cent auf 63,20 Dollar.

Beobachter vermuten, dass Preis und Fördermenge des fossilen Rohstoffes gezielt für die Sicherung von Marktanteilen eingesetzt werden. Sie schaden zudem besonders den »Gegnern des Westens«, wie Russland, Iran oder Venezuela. (Reuters/jW)

 

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 11.12.2014, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!