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Strategische Ressourcen

BRD und Argentinien vereinbaren Rohstoffkooperation

Foto: Boris Roessler/dpa
Wertepartner: Außenminister Johann Wadephul (CDU, links) und Amtskollege Pablo Quirno (Buenos Aires, 1.7.2026)

Buenos Aires. Die BRD und Argentinien wollen im Bergbau- und Rohstoffbereich enger als bisher zusammenarbeiten. »Je mehr Handelskonflikte und Krisen unsere Lieferketten empfindlich treffen, umso mehr müssen wir uns wirtschaftlich breiter und widerstandsfähiger aufstellen«, sagte Außenminister Johann Wadephul (CDU) nach der Unterzeichnung einer entsprechenden Absichtserklärung mit seinem argentinischen Kollegen Pablo Quirno in der Hauptstadt Buenos Aires am Mittwoch. Deutschland hofft, dadurch unabhängiger von Importen strategischer Ressourcen aus China und den USA zu werden.

Argentinien hat reichlich Rohstoffvorkommen: Gold, Silber und Lithium machen etwa 95 Prozent seiner Bergbauexporte aus. »Wir kennen Deutschlands technologische Stärke«, hofierte Quirno dem Besuch aus Berlin. Man könne nicht nur wirtschaftlich voneinander profitieren, beschwor er daraufhin eine Partnerschaft auf Basis gemeinsamer politischer Werte: »Dies betrifft vor allem die Verteidigung des Privatbesitzes, der Freiheit und des Lebens. Wir sind uns zudem einig in der Verurteilung der russischen Invasion in die Ukraine.« (dpa/jW)

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Erschienen am 02.07.2026, Kapital & Arbeit

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