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Katars Versprechen

Bonn. Ein halbes Jahr nach der Ankündigung von Verbesserungen für Gastarbeiter hat sich auf Katars Baustellen fast nichts verändert, heißt es in einem neuen Bericht von Amnesty International. »Bislang gab es nicht viel mehr als das Versprechen«, sagte Sherif Elsayed-Ali von der NGO. »Es besteht dringender Handlungsbedarf, damit wir kein auf Zwangsarbeit und Ausbeutung aufgebautes WM-Turnier erleben.« In Katar soll die FIFA-WM-Endrunde 2022 ausgetragen werden. (sid/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 13.11.2014, Seite 16, Sport

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