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Wandertiere

Um den Schutz von Haien, Löwen, Eisbären und weiterer wandernder Tierarten ringen derzeit Vertreter von 119 Staaten auf einer Konferenz in Ecuador. »Die Natur ist die wertvollste Ressource der Menschheit«, sagte Ecuadors Umweltministerin Lorena Tapia bei der Eröffnung der 11. UN-Konferenz über die Konvention zur Erhaltung wandernder wildlebender Tierarten (CMS) am Dienstag in der Hauptstadt Quito.
Dort sollen 32 Arten als besonders gefährdet eingestuft und in die CMS-Schutzlisten aufgenommen werden. Dazu zählen verschiedene Haie, Rochen und Sägefische, der Eisbär, der afrikanische Löwe und der vom Unterwasserlärm im Mittelmeer bedrohte Schnabelwal. Auch ein umfassendes Aktionsprogramm zum Schutz der aus Europa nach Afrika fliegenden Zugvögel steht zur Debatte. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 06.11.2014, Seite 10, Feuilleton

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