-
26.09.2014
- → Inland
Bundesregierung will EU-Bürger aussperren
Berlin. Geplanten Einreisesperren für EU-Bürger zur Eindämmung der vorgeblichen »Armutszuwanderung« stoßen bei der Opposition im Bundestag auf Ablehnung. Linke und Grüne kritisierten am Donnerstag bei der ersten Lesung den Gesetzentwurf. Ulla Jelpke (Die Linke) sagte, ein Sozialmißbrauch durch Bulgaren und Rumänen sei nicht belegbar. Nach dem Gesetzentwurf der Bundesregierung sollen Zuwanderer aus der EU in Betrugsfällen mit befristeten Einreisesperren belegt werden. Zudem soll das Aufenthaltsrecht zur Arbeitssuche generell auf sechs Monate beschränkt werden.
(dpa/jW)
(dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland