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IS-Miliz schickt Kinder in den Tod

New York. Eine Vertreterin der Vereinten Nationen (UN) hat der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) vorgeworfen, Kinder als Selbstmordattentäter einzusetzen. Jungen von gerade einmal 13 Jahren würden vom IS angewiesen, Waffen zu tragen, strategisch wichtige Orte zu bewachen und Zivilisten festzunehmen, sagte die UN-Beauftragte für Kinder in Kriegen, Leila Zerrougui, am Montag (Ortszeit) im UN-Sicherheitsrat in New York. Andere müßten Selbstmordanschläge verüben. Seit Jahresbeginn wurden nach UN-Angaben im Irak bis zu 700 Kinder getötet oder verstümmelt.

(dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 10.09.2014, Seite 6, Ausland

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