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Pakistan: Mensch bei Protest getötet

Islamabad. Bei Protesten gegen die Regierung in Pakistan sind in der Nacht zum Sonntag mindestens 400 Menschen verletzt und ein Demonstrant getötet worden. Die von dem Oppositionspolitiker Imran Khan und dem Prediger Tahir-ul-Qadri angeführten Demonstranten hatten versucht, die Residenz von Premier Nawaz Sharif in Islamabad zu stürmen, berichteten pakistanische Medien. Die Polizei setzte Gummigeschosse und Tränengas ein. Mindestens 100 Menschen wurden festgenommen.

Die Unruhen weiteten sich nach einem Bericht des Fernsehsenders Geo TV in der Nacht auch auf andere Städte des Landes aus. Unter anderem seien Anhänger der Opposition in Karachi, Lahore und Rawalpindi auf die Straßen gegangen. Demonstranten belagern seit knapp zwei Wochen das Regierungsviertel in Islamabad (jW berichtete). (dpa/AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 01.09.2014, Seite 2, Ausland

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