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Tempelhof wird ­Plastiktütenfeld

Berlin. Mit einem Weltrekordversuch wollen Umweltschützer auf den hohen Verbrauch an Plastiktüten aufmerksam machen. Ziel der Aktion am 20. September ist es, auf dem Tempelhofer Feld in Berlin eine neun Kilometer lange Kette aus 30 000 Plastiktragetaschen zu bilden. So viele Einwegtüten werden laut der Stiftung Naturschutz Berlin stündlich allein in der Hauptstadt ausgegeben. Die Organisatoren riefen dazu auf, ausrangierte Tüten an Sammelstellen gegen Mehrwegbeutel zu tauschen. Plastiktüten stehen in der Kritik, weil sie in der Natur nicht abgebaut werden und sich etwa in Ozeanen ansammeln. Schätzungen zufolge werden die Tüten im Schnitt nur 25 Minuten lang benutzt. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 26.08.2014, Seite 5, Inland

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