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Schwesig gegen Testzwang von Prostituierten

Nürnberg. Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) lehnt Forderungen der CDU nach regelmäßigen Pflichtuntersuchungen für Prostituierte ab. Eine weitere Stigmatisierung der Frauen müsse verhindert werden, sagte Schwesig beim Besuch des Prostituierten-Selbsthilfeprojektes Opera am Donnerstag in Nürnberg. Die vom Bund unterstützte Modelleinrichtung berät Sexarbeiterinnen bei Ausstieg, Umschulung und Drogenentzug. Union und SPD verhandeln derzeit über ein Prostituiertenschutzgesetz. Während Schwesigs Besuch demonstrierten Betroffene gegen das Vorhaben. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 22.08.2014, Seite 2, Inland

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