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21.08.2014
- → Inland
Mehr Bezieher von Betreuungsgeld
Wiesbaden. Die Zahl der Bezieher von Betreuungsgeld hat sich im zweiten Quartal dieses Jahres deutlich erhöht. Für die Monate April bis Juni seien 224000 laufende Bezüge von Betreuungsgeld gemeldet worden, teilte das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mit. Dies waren demnach 78600 mehr als im ersten Quartal 2014.
Das Betreuungsgeld war zum 1. August 2013 auf Druck der CSU eingeführt worden. Eltern, die für ihr Kind im zweiten und dritten Lebensjahr keine öffentlich geförderte Betreuung in Anspruch nehmen, bekamen zunächst 100 Euro pro Monat, seit Anfang August 150 Euro. Eine Studie hatte ergeben, daß das Betreuungsgeld insbesondere von Familien mit Eltern ohne Bildungsabschluß oder einem Hauptschulabschuß in Anspruch genommen wird. Der aktuellen Statistik aus Wiesbaden zufolge wird das Betreuungsgeld fast ausschließlich von Müttern bezogen, ihr Anteil lag bei rund 95 Prozent. Regional gibt es starke Unterschiede bei der Bezugsdauer. Während in den alten Bundesländern fast vier von fünf Leistungsbeziehern den maximal möglichen Bezugszeitraum von 22 Monaten beantragt haben, wollten in den neuen Bundesländern einschließlich Berlin nur zwei von fünf Antragstellern die maximale Dauer.
(AFP/jW)
Das Betreuungsgeld war zum 1. August 2013 auf Druck der CSU eingeführt worden. Eltern, die für ihr Kind im zweiten und dritten Lebensjahr keine öffentlich geförderte Betreuung in Anspruch nehmen, bekamen zunächst 100 Euro pro Monat, seit Anfang August 150 Euro. Eine Studie hatte ergeben, daß das Betreuungsgeld insbesondere von Familien mit Eltern ohne Bildungsabschluß oder einem Hauptschulabschuß in Anspruch genommen wird. Der aktuellen Statistik aus Wiesbaden zufolge wird das Betreuungsgeld fast ausschließlich von Müttern bezogen, ihr Anteil lag bei rund 95 Prozent. Regional gibt es starke Unterschiede bei der Bezugsdauer. Während in den alten Bundesländern fast vier von fünf Leistungsbeziehern den maximal möglichen Bezugszeitraum von 22 Monaten beantragt haben, wollten in den neuen Bundesländern einschließlich Berlin nur zwei von fünf Antragstellern die maximale Dauer.
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