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16.08.2014
- → Feuilleton
Staub im Pott
Mit einem Knochenstaub-Ballett wurde am Freitag die letzte Ruhrtriennale-Saison unter Intendant Heiner Goebbels eröffnet. Bis Ende September werden die Industrieruinen des Ruhrgebiets zu Schauplätzen von Tanz, Musik, Theater und bildender Kunst (hauptsächlich Installationen). Mehr als 1000 Künstler sind beteiligt. Den Auftakt sollte am Freitag abend die mit Spannung erwartete Inszenierung des Strawinsky-Balletts »Le Sacre du Printemps« machen, für die der Italiener Romeo Castellucci keine Tänzer verpflichtet hat. Statt dessen setzte er tierischen Knochenstaub mit Maschinen in Bewegung. Im vergangenen Jahr war die Aufführung noch wegen technischer Probleme gescheitert. (dpa/jW)
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