-
13.08.2014
- → Schwerpunkt
Neue Solidaritätsflotte für Gaza
Eine internationale Solidaritätsgruppe will erneut mit einer Schiffsflotte die israelische Seeblockade des Gazastreifens durchbrechen. Die Schiffe sollten Hilfsgüter transportieren, sagte der schwedisch-israelische Aktivist Dror Feiler am Dienstag auf einer Pressekonferenz in Istanbul. Im Vordergrund stehe aber die Botschaft an die Menschen in Gaza, daß sie nicht alleine seien. Die Flotte soll noch in diesem Jahr starten.
An den Planungen ist die türkische islamische Hilfsorganisation IHH beteiligt, die bereits 2010 eine solche Solidaritätsaktion mitorganisiert hatte. Damals hatten israelische Soldaten das türkische Schiff »Mavi Marmara« gestürmt und zehn türkische Staatsbürger getötet. Die Unterstützung der neuen Hilfsflotte sei angesichts der »Komplizenschaft« der meisten Länder mit Israel »eine Pflicht für die Zivilgesellschaft«, so die IHH. (dpa/jW)
An den Planungen ist die türkische islamische Hilfsorganisation IHH beteiligt, die bereits 2010 eine solche Solidaritätsaktion mitorganisiert hatte. Damals hatten israelische Soldaten das türkische Schiff »Mavi Marmara« gestürmt und zehn türkische Staatsbürger getötet. Die Unterstützung der neuen Hilfsflotte sei angesichts der »Komplizenschaft« der meisten Länder mit Israel »eine Pflicht für die Zivilgesellschaft«, so die IHH. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Schwerpunkt