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Kanu: Unter Ausschluß

Moskau. Auf der Krylatskoje-Regattastrecke in Moskau beginnen heute die Kanu-WM. Die erfolgsverwöhnten Deutschen starten mit leichter Skepsis, aber unmißverständlichen Vorgaben. »Sechs Medaillen im olympischen Bereich sind das Ziel, zwei davon in Gold«, sagte Sportdirektor Jens Kahl, fügte mit Blick auf die suboptimale Generalprobe, die EM in Brandenburg, aber an: »Wir haben aufgrund unseres trainingsmethodischen Vorgehens im zweiten Jahr nach Olympia immer einen kleinen Tiefpunkt. Gerade im Frauenbereich müssen wir aufpassen, daß wir nicht zu weit von der Weltspitze wegkommen.« Auf Gold hoffen vor allem die Titelverteidiger im Kajak-Zweier, Max Rendschmidt/Marcus Groß (Essen/Berlin) sowie der Canadier-Olympiasieger Sebastian Brendel (Potsdam), der, was die Popularität seines Sports angeht, kaum Illusionen hat: »Nach wie vor betreiben wir unseren Sport unter Ausschluß der Öffentlichkeit und bekommen nur alle vier Jahre zu den Olympischen Spielen angemessene Beachtung geschenkt.«

(sid/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 07.08.2014, Seite 16, Sport

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