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Keine Lösung im Gelbe-Tonne-Streit

Berlin. Im Streit um die Kostenverteilung für die Entsorgung von Verpackungsmüll in den Gelben Tonnen gibt es noch keine Lösung. Wie die Betreiber der neun dualen Systeme am Donnerstag nach einer Verhandlungsrunde in Köln mitteilten, bleibt für dieses Jahr vorerst eine Finanzierungslücke von 20,7 Millionen Euro. Vor Beginn der Gespräche hatten rund 52 Millionen Euro gefehlt. Die neun Unternehmen streben nun bis zum 8. August eine Einigung an. In dem Konflikt geht es um die Summe, die dem System insgesamt zur Verfügung steht, und um die Verteilung auf die einzelnen Betreiber. Gelinge keine Einigung, wäre auch ein Stopp der Abholung denkbar. Das Millionendefizit ist dadurch entstanden, daß Handel und Industrie weniger Geld in das System einzahlen, als für die Entsorgung der Verpackungen gebraucht wird. Offenkundig sammeln Supermärkte und Imbißketten bei weitem nicht so viele Verpackungen wieder ein, wie sie selbst angeben. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 01.08.2014, Seite 4, Inland

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