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Seoul: Aussagen im »Sewol«-Prozeß

Seoul. In Südkorea haben überlebende Passagiere der im April gesunkenen Fähre »Sewol« vor Gericht harte Strafen für die Schiffsbesatzung gefordert. Laut den Zeugenaussagen ließ die Crew die Reisenden beim Untergang des Schiffs im Stich. Im Prozeß gegen den Kapitän und Crewmitglieder wurden am Montag erstmals sechs überlebende Schüler befragt. Mehrere Jugendliche gaben an, sie hätten das sinkende Schiff verlassen wollen, aber keine Hilfe von der Besatzung bekommen. In dem Prozeß sollen bis Dienstag insgesamt 23 Schüler gehört werden. 15 Besatzungsmitgliedern müssen sich vor Gericht verantworten. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 29.07.2014, Seite 6, Ausland

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