Zum Inhalt der Seite

Ecuador gewährt Assange weiter Asyl

Quito. Nach der Bestätigung des schwedischen Haftbefehls gegen Julian Assange hat Ecuador das Asyl des Wiki­leaks-Gründers verlängert. Dieser befindet sich seit zwei Jahren in der ecuadorianischen Botschaft in London, um einer Auslieferung an Schweden zu entgehen. Er fürchtet vor allem eine Auslieferung an die USA, wo er wegen der Enthüllung geheimer Dokumente als Terrorist betrachtet wird. Außenminister Ricardo Patiño erklärte, die schwedische Staatsanwaltschaft solle ­Assange in der Botschaft oder über Videokonferenz vernehmen. (dpa/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 18.07.2014, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen