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14.07.2014
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Neu erschienen
Big Business Crime
Der in Frankfurt am Main ansässige Verein »Business Crime Control« (BCC) gibt seit nunmehr 22 Jahren die Quartalszeitschrift Big Business Crime heraus. Im Fokus der Aufklärungsarbeit von BCC stehen Machtmißbrauch, Korruption sowie Wirtschafts- und Umweltverbrechen. Das Magazin mit dem Untertitel »Theorie, Praxis und Kritik der kriminellen Ökonomie« befaßt sich in der aktuellen Ausgabe unter anderem mit der Fußball-WM in Brasilien, mit Beiträgen von Wolf Wetzel (»Gekaufte Spiele«) und von Thomas Fatheuer vom Verein Kooperation Brasilien (»Fußball zwischen Diktatur und Demokratiebewegung«).Hans See bemängelt, daß sich Die Linke zu wenig der Thematik Wirtschaftsverbrechen annehme. Zwar sei sie die einzige im Bundestag vertretene Partei, die ein kritisches Verhältnis zum Kapitalismus habe, im Programm zur Europawahl finde sich jedoch »kein einziges Wort« über Korruption, Wirtschaftskriminalität und Abgeordnetenbestechung. Benedict Ugarte Chacón hat das Steuerversenkungsprojekt Flughafen Berlin Brandenburg (BER) unter die Lupe genommen. Er zeichnet nach, wie bereits in frühesten Stadien Skandale den Bau des Megaairports begleiteten. Mit dem Machtkampf in der Ukraine befaßt sich Gerd Bedszent ausführlich. Gewürdigt wird Jean Ziegler, langjähriger Mitherausgeber der Zeitschrift, der am 19. April seinen 80. Geburtstag beging. (fo)
Big Business Crime, 2/2014, 22. Jahrgang, 6 Euro, 52 Seiten, Bezug: BCC, Postfach 1575, 63465 Maintal, Tel: 06181/47231, www.wirtschaftsverbrechen.de
Rundbrief
Das Quartalsheft der Bundesarbeitsgemeinschaft Antifaschismus der Linkspartei (BAG Antifa) beschäftigt sich ausführlich mit institutionellem Rassismus. Githu Muigai, UN-Sonderberichterstatter zu Rassismus, hatte bereits im Jahr 2009 die Bundesrepublik besucht und gravierende Defizite in der gesellschaftlichen Teilhabe von Migranten festgestellt. Neben dem Alltagsrassismus kritisierte Muigai strukturelle Diskriminierung in den Institutionen, bei Behörden, der Polizei und vor Gerichten. In Beiträgen geht es um die »Blockierte Aufklärung im NSU-Komplex« und um Rassismus in Polizeibehörden am Beispiel der Ermittlungspraxis des »Racial Profiling«. Außerdem im Heft: Eine ausführliche Analyse des katalanischen Separatismus und der binnennationalen Konflikte in Spanien. (fo)Rundbrief, 1/2014, Bezug: Rundbrief, BAG Antifa der Partei Die Linke, Kleine Alexanderstr. 28, 10178 Berlin, Download als PDF unter: kurzlink.de/BAG_Antifa
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Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
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