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Reines Gewissen durch Kennzeichnung

Düsseldorf. Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU, Foto) will mit einer Kennzeichnung für nach sozialen und ökologischen Standards gefertigten Textilien die Ausbeutung von Näherinnen eindämmen. »Wir arbeiten an einem Label, das den Verbrauchern signalisiert, daß bei diesem Produkt die Näherinnen von ihrer Arbeit leben können und die ökologischen Standards eingehalten werden«, sagte Müller der Rheinischen Post am Montag. In den Produktionsländern kommt es immer wieder zu schweren Unglücken und Arbeitsunfällen. Eine Kennzeichnung wird daran kaum etwas ändern.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 08.07.2014, Seite 4, Inland

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