Zum Inhalt der Seite

Neues Massaker in Kenia – 15 Tote

Mpeketoni. An der kenianischen Küste haben Islamisten den zweiten Tag in Folge Massaker an Einwohnern verübt. Nach der Ermordung von fast 50 Bewohnern der Stadt Mpeketoni schlug die islamistische Al-Schabab-Miliz in der Nacht zum Dienstag in einem nahegelegenen Dorf erneut zu und tötete nach Regierungsangaben 15 Menschen. Ein Milizen-Anführer sprach sogar von bis zu 20 Toten, darunter Polizisten. Augenzeugen berichteten, die Angreifer hätten die Bewohner des Dorfes Poromoko gezwungen, sich vor ihren Häusern zu versammeln und das islamische Glaubensbekenntnis zu rezitieren. Zahlreiche Häuser seien niedergebrannt worden.

(Reuters/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 18.06.2014, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!