-
17.06.2014
- → Betrieb & Gewerkschaft
Ver.di kritisiert Jobabbau beim WDR
Köln. Ver.di hat den geplanten Abbau von 500 Stellen beim Westdeutschen Rundfunk kritisiert. »Wir brauchen endlich eine offene Diskussion darüber, wie der Programmauftrag bei geringer werdenden Finanzmitteln und steigenden Kosten zu verwirklichen ist«, sagte deren Bezirkssekretär Bernd Fiegler laut einer in Düsseldorf veröffentlichten Mitteilung. Eine solche Diskussion sei jedoch nur glaubwürdig, wenn der Stellenabbau nicht schon vorher als feste Größe verkündet werde, betonte er. Die Beschäftigten hätten in den vergangenen Jahren bereits eine enorme Arbeitsverdichtung erlebt. Der WDR hatte am Freitag mitgeteilt, daß bis zum Jahr 2020 jede zehnte Stelle gestrichen werden soll. Intendant Tom Buhrow hatte die Entscheidung mit steigenden Kosten begründet. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Betrieb & Gewerkschaft