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14.06.2014
- → Geschichte
Anno…25.Woche
1924, 17. Juni–8. Juli: In Moskau kommen 504 Delegierte der Kommunistischen Internationale aus 49 Ländern aus allen Erdteilen zum V. Weltkongreß zusammen – erstmals ohne Lenin, der am 21.1. des Jahres verstorben war. Der Kongreß warnt davor, den Leninismus lediglich als Sammlung politischer und taktischer Rezepte anzusehen und ihn mechanisch, losgelöst von den geschichtlichen Erfahrungen der jeweiligen Partei und den Bedingungen in den einzelnen Ländern, anzuwenden. Kommunistische Parteien sollen zu aktionsfähigen Massenorganisationen mit Betriebszellen als Grundeinheiten umgewandelt werden. Die KP »muß verstehen, den engsten und festesten Kontakt mit der Masse der Arbeiter aufrechtzuerhalten und deren Nöten und Erwartungen Ausdruck verleihen«, heißt es in den Beschlüssen.
1954, 16. Juni–21. Juli: In Genf besprechen Vertreter der USA, Frankreichs, Großbritanniens, der Volksrepublik China, Kambodschas, Vietnams und Laos die Lage in der ehemaligen französischen Kolonie Vietnam. Die militärischen Erfolge der revolutionären Armee unter Führung von Ho Chi Minh, besonders der Sieg bei Dien Bien Phu im Frühjahr 1954, zwang die Kolonialmächte an den Verhandlungstisch. Es kommt zu einem Abkommen, in dem die Demokratische Republik Vietnam von den Unterzeichnerstaaten anerkannt wird. Vietnam wird aber durch eine Demarkationslinie geteilt, die zwar keine politische Grenze sein soll, aber im Laufe der nächsten Jahre zu einer solchen gemacht wird. Die USA unterzeichnen das Abkommen nicht.
1954, 18. Juni: Rund 400 von der CIA ausgebildete »Freiheitskämpfer« dringen auf Intervention der United Fruit Company in Guatemala ein, um den demokratisch gewählten Präsidenten Jacobo Árbenz Guzmán zu stürzen. In den Jahren zuvor waren schon zahlreiche lateinamerikanische Regierungen mit Unterstützung der USA militärisch beseitigt worden.
1954, 16. Juni–21. Juli: In Genf besprechen Vertreter der USA, Frankreichs, Großbritanniens, der Volksrepublik China, Kambodschas, Vietnams und Laos die Lage in der ehemaligen französischen Kolonie Vietnam. Die militärischen Erfolge der revolutionären Armee unter Führung von Ho Chi Minh, besonders der Sieg bei Dien Bien Phu im Frühjahr 1954, zwang die Kolonialmächte an den Verhandlungstisch. Es kommt zu einem Abkommen, in dem die Demokratische Republik Vietnam von den Unterzeichnerstaaten anerkannt wird. Vietnam wird aber durch eine Demarkationslinie geteilt, die zwar keine politische Grenze sein soll, aber im Laufe der nächsten Jahre zu einer solchen gemacht wird. Die USA unterzeichnen das Abkommen nicht.
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1954, 18. Juni: Rund 400 von der CIA ausgebildete »Freiheitskämpfer« dringen auf Intervention der United Fruit Company in Guatemala ein, um den demokratisch gewählten Präsidenten Jacobo Árbenz Guzmán zu stürzen. In den Jahren zuvor waren schon zahlreiche lateinamerikanische Regierungen mit Unterstützung der USA militärisch beseitigt worden.
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Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
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