Die kürzeren Stelen
Das Berliner Holocaust-Mahnmal bröckelt. Dutzende Betonstelen mußten bereits mit Stahlmanschetten gesichert werden. Architekt Peter Eisenman wird »ganz sicher nicht für die Schäden zahlen«, wie er laut Stern.de sagte. »Offenbar wurden Dinge geändert, um Geld zu sparen.« Der 81jährige hat das Kuratorium im Verdacht. Dagegen verwahrte sich am Freitag Uwe Neumärker von der Stiftung für die ermordeten Juden Europas: »Es ist nichts hinter dem Rücken von irgend jemandem beschlossen worden.« Alle seien damit einverstanden gewesen, die kürzeren Stelen nicht mit Stahl auszukleiden. Diese zeigten schon kurz nach der Eröffnung 2005 erste Risse. (dpa/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
→ mehr aus dem Ressort Feuilleton
