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Deutsche Teilung

Köln. Der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB), Alfons Hörmann, sieht mit Sorge »schärfer werdende Trennlinien« zwischen Ost- und Westdeutschland. Es seien »noch immer nicht alle Unterschiede ausgeglichen«, im Gegenteil: »Nach vielen Gesprächen nach Sotschi« habe er den Eindruck, »daß die Stützpunkte wieder mehr auseinanderdriften«, sagte Hörmann am Dienstag in der »7. Kölner Sportrede« im historischen Rathaus der Domstadt. »Die Einheit des Sports gerät in Gefahr auseinanderzubrechen.« Zudem beklagte der DOSB-Präsident die mangelnde Gesprächsbereitschaft vieler Funktionäre: »In dem einen oder anderen Verband ist die Kommunikation vor allem mit den Athletinnen oder Athleten völlig abhanden gekommen.« (sid/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 22.05.2014, Seite 16, Sport

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