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Organismen vor Küsten der BRD akut bedroht

Bonn. Fast ein Drittel der in deutschen Nord- und Ostseegebieten lebenden Fische und Meeresorganismen sind gefährdet. Sie stehen auf einer neuen roten Liste, die am Montag vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) in Bonn veröffentlicht wurde. Tatsächlich könnte die Zahl der gefährdeten Spe­zies aber noch höher liegen. Insgesamt hatten Experten etwa 1700 Arten von Fischen, bodenlebenden Wirbellosen und Großalgen untersucht. 30 Prozent sind demnach gefährdet. Hauptursache dafür sei das viel zu intensive Fischen mit Grundschleppnetzen, das selbst in den Meeresschutzgebieten weitgehend unreguliert stattfinde.

(dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 13.05.2014, Seite 2, Inland

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