Zum Inhalt der Seite

Tote nach Anschlagsserie der Taliban

Kabul. Mit Anschlägen und Raketenangriffen haben die Taliban ihre letzte »Frühjahrsoffensive« vor dem Ende des NATO-Kampfeinsatzes in Afghanistan begonnen. Nach Angaben der Behörden wurden dabei am Montag mindestens elf Menschen getötet, zahlreiche weitere wurden verletzt. In der ostafghanischen Provinzhauptstadt Dschalalabad griff ein Taliban-Kommando ein Justizgebäude an, wie die Polizei mitteilte. Bei dem dreistündigen Gefecht seien zwei Polizisten, fünf Justizangestellte und die drei Angreifer getötet worden.

In der ostafghanischen Provinz Parwan starb nach offiziellen Angaben ein Schulkind bei einem Raketenangriff der Aufständischen. (dpa/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 13.05.2014, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!