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Absage an eine »Atom-Bad-Bank«

Berlin. Die Energiekonzerne sollen die Kosten für den Rückbau ihrer Atommeiler und die Entsorgung des radioaktiven Mülls selbst tragen. Ein Sprecher des Bundesumweltministeriums verwies am Montag in Berlin auf das Verursacherprinzip. Die Konzerne E.on, RWE und EnBW möchten laut Spiegel ihr Atomgeschäft in einen öffentlich-rechtlichen Fonds, eine Art »Atom-Bad-Bank«, übertragen – und damit das Risiko letztlich auf den Steuerzahler. Offiziell bestätigt ist dies aber nicht. »Die Bundesregierung muß die Geheimpläne der Energiekonzerne, die ihr nach Medienberichten schon seit Wochen vorliegen, umgehend dem Bundestag offenlegen«, sagte der umweltpolitische Sprecher der Linke-Fraktion, Hubertus Zdebel. »Die Atomkonzerne wollen sich jetzt billig aus der Verantwortung für die Atommüllfolgeschäden schleichen.« (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 13.05.2014, Seite 1, Inland

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