Zum Inhalt der Seite

Nigeria: Boko Haram gibt Entführung zu

Abuja/Washington. Die radikalislamistische Sekte Boko Haram hat am Dienstag acht weitere Mädchen in Nordnigeria aus einem Dorf entführt. Die Gruppe hatte sich am Montag zu der Massenentführung von Schülerinnen bekannt. Auch gut drei Wochen nach der Entführung fehlt weiter jede Spur von den über 200 Mädchen. Boko-Haram-Chef Abubakar Shekau hatte angekündigt, er werde seine Geiseln als Sklavinnen verkaufen. Die USA und Großbritannien kündigten der nigerianischen Regierung ihre Hilfe an. Washington werde relevante Geheimdienstinformationen übergeben, sagte ein US-Behördenvertreter am Montag (Ortszeit). Man werde sich auch diplomatisch und militärisch damit befassen, aber keine Truppen schicken. (dpa/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 07.05.2014, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!