-
02.05.2014
- → Ausland
Langer Todeskampf nach Giftspritze
Oklahoma City. In den USA ist ein Mörder bei einer Hinrichtung nach langem Todeskampf an einem Herzinfarkt gestorben. Der 38jährige Clayton Lockett sollte am Dienstag abend nahe Oklahoma City per Giftinjektion exekutiert werden. Dabei sei eine Vene geplatzt, teilten die Behörden mit. Er starb 43 Minuten nach der ersten Spritze – nachdem der Gefängnisdirektor den Abbruch angeordnet hatte. Nach Angaben der Justizvollzugsbehörde wirkte das Gift nicht wie geplant. Zuvor hatten Locketts Anwälte Auskunft über das Gift verlangt. Das Oberste Gericht des Bundesstaates verweigerte dies. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland