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NSU-Prozeß: Rentnerin wird im Heim befragt

München. Das Münchner Oberlandesgericht will eine hochbetagte frühere Nachbarin des mutmaßlichen NSU-Kerntrios in ihrem Pflegeheim in Zwickau vernehmen lassen. Der Verteidiger von Beate Zschäpe, Wolfgang Stahl, sagte am Dienstag der Nachrichtenagentur dpa, das Gericht habe die Vernehmung beschlossen. Die inzwischen 92 Jahre alte Frau wohnte Wand an Wand mit Zschäpe, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt und war im Haus, als vermutlich Zschäpe die Wohnung des Trios in Brand steckte. Das Gericht will klären, ob Zschäpe nach Ausbruch des Feuers bei der Nachbarin klingelte oder sie womöglich in Mordabsicht ihrem Schicksal überließ. Die Zeugin war schon einmal per Videoschaltung mit dem Münchner Gericht verbunden, konnte den Fragen des Richters aber kaum folgen. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 30.04.2014, Seite 1, Inland

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