Zum Inhalt der Seite

Säbelrasseln in Korea

Seoul. Inmitten zunehmender Spannungen hat Nordkoreas Militär am Dienstag neue Schießübungen nahe der umstrittenen Seegrenze zu Südkorea durchgeführt. Die zweiten Übungen von Pjöngjang in dem Gebiet im Gelben Meer binnen weniger Wochen blieben nach südkoreanischen Angaben jedoch ohne Zwischenfall. Die Küstenartillerie der Demokratischen Volksrepublik habe innerhalb von rund zehn Minuten etwa 50 Granaten verschossen, teilte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums in Seoul mit. Alle seien auf nordkoreanischer Seite ins Wasser niedergegangen. »Die Streitkräfte sind aber weiter in Alarmbereitschaft.«

Schießübungen durch die Küstenartillerie Süd- und Nordkoreas vor der Westküste sind nicht unüblich. Ende März hatten sich beide Länder jedoch an der Seegrenze einen Schußwechsel geliefert.

(dpa/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 30.04.2014, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!