-
19.04.2014
- → Inland
Keine Tarifeinigung für Redakteure
Berlin. Bei den Tarifverhandlungen für 14000 Zeitungsredakteure ist auch in der zehnten Runde kein Durchbruch erzielt worden. Am kommenden Mittwoch werde in Berlin weiterverhandelt, erklärten Verleger und Gewerkschaftsvertreter am Donnerstag. Die Gewerkschaften fordern bei den Einkommen einen Zuwachs von bis zu sechs Prozent. Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger ist lediglich bereit, die Gehälter über eine 30monatige Laufzeit um zweimal zwei Prozent zu erhöhen. Verhandelt wird auch über die Einbindung von Onlinejournalisten in den Tarifvertrag. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland