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Rio de Janeiro: ­Siedlung geräumt

Rio de Janeiro. Zwei Monate vor der Fußballweltmeisterschaft in Brasilien haben Polizisten in der Nähe des Maracaná-Stadions gewaltsam eine Armensiedlung geräumt. Mindestens sieben Menschen wurden den Behörden zufolge verletzt und 22 Personen festgenommen, als die Beamten am Freitag Tausende Arme von dem 50000 Quadratmeter großen Grundstück vertrieben. Diese hatten dort vor Wochen ein leerstehendes Gebäude besetzt und begonnen, Baracken zu bauen. Hunderte Bewohner und Nachbarn gingen auf die Straße. Wütende Jugendliche warfen Steine und Flaschen auf die Polizisten, diese reagierten mit Tränengas und Gummigeschossen. Protestaktionen gab es später auch in benachbarten Siedlungen. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 14.04.2014, Seite 6, Ausland

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