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Fußball-Randspalte

Die Polizei wünscht

Prag. Auf nachdrücklichen Wunsch der Polizei wird der tschechische Fußballverband (FACR) ab der kommenden Saison Listen mit gewaltbereiten Fußballfans führen. Darauf einigten sich der Verbandsvorsitzende Miroslav Pelta und der tschechische Innenminister Milan Chovanec nach Zeitungsberichten vom Donnerstag. »Wir brauchen diese Datenbank, um zu wissen, wer in den Stadien Probleme bereitet«, sagte Pelta in Prag. Der Sozialdemokrat Chovanec beklagte mangelndes Engagement der Vereine im Kampf gegen gewaltbereite Hooligans. Die Polizei hatte deshalb personalisierte Tickets oder Chipkarten gefordert. Chovanec: »Wir haben nun doch einen anderen Weg gewählt, weil wir ehrliche und anständige Fans nicht belästigen wollen.« (sid/jW)

Die Polizei ermittelt

Düsseldorf. Acht Monate nach dem berüchtigten Polizeieinsatz beim Champions-League-Spiel von Schalke 04 gegen PAOK Saloniki wird gegen 23 Polizisten ermittelt. Ihnen werde Körperverletzung im Amt vorgeworfen, teilte das NRW-Innenministerium dem Landtags-Innenausschuß mit, der am Donnerstag über den Fall beriet. Die Polizei war in die Schalker Fankurve eingedrungen, um ein Banner zu entfernen, das die Saloniki-Fans erregt hatte. Dabei hatten die Ordnungshüter Pfefferspray und Schlagstöcke gegen friedfertige Fans eingesetzt. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 04.04.2014, Seite 16, Sport

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