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Doppelarchiv Strittmatter

Die Berliner Akademie der Künste hat mit Unterstützung der Kulturstiftung der Länder das literarische Doppelarchiv der Schriftsteller Erwin und Eva Strittmatter erworben. Zusammen haben die Nachlässe einen »Umfang von 90 laufenden Regalmetern«, wie die Akademie am Freitag mitteilte. Sie enthielten unter vielem anderen zahlreiche Diktafonaufnahmen und Tagebücher von Erwin Strittmatter (1912–1994) sowie dessen Korrespondenzen mit Johannes R. Becher, Bertolt Brecht, Hanns Eisler, Franz Fühmann, Wieland Herzfelde, Anna Seghers, Klaus Wagenbach, Gustav von Wangenheim etc. Das Archiv seiner dritten Ehefrau Eva Strittmatter (1930–2011) sei »literarisch eigenständig«. Mit einer Gesamtauflage von über zwei Millionen Exemplaren sei sie die meistveröffentlichte deutschsprachige Gegenwartslyrikerin, betonte die Akademie.

(dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 29.03.2014, Seite 12, Feuilleton

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