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18.03.2014
- → Feuilleton
Katja Huber liest und Dobers spielt
Katja Huber würde gerne öfter und länger im kleinen Ruhm und in großen Strömen in der russischen Provinz baden oder am Strand von Coney Island Richtung Osten blicken, schätzt sich aber glücklich, ihren Lebensmittelpunkt zwischen Schallwellen und Schreibphasen an der Münchner Isar gefunden zu haben. So schreibt sie auf ihrer Website. Heute abend liest sie im Berliner Kaffee Burger ab 21 Uhr aus ihrem neuen Roman »Nach New York! Nach New York!« Dessen komplexe Handlung könnte man mit den Stichworten Hindenburg-Inferno, jüdisches Exil und urbaner Humor zusammenfassen. Die Musik dazu macht Jakob Dobers. Der sagt von sich, er mag Jonathan Richman und die Silver Jews. Trotzdem singt er heute abend auf deutsch und zwar »Sachen, die einem einfallen, wenn man durch die Gegend läuft. Oder in Zeitschriften blättert. Oder unkonzentriert rumguckt.« Merke: Er versucht meistens nicht, seine Gefühle auszudrücken. (jW)
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