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Edathy dementiert ­Kinderpornovorwürfe

Rehburg/Hannover. Nach dem Bekanntwerden eines Ermittlungsverfahrens gegen den SPD-Politiker Sebastian Edathy hat der ehemalige Bundestagsabgeordnete am Dienstag den Verdacht auf Besitz von Kinderpornografie zurückgewiesen: »Die öffentliche Behauptung, ich befände mich im Besitz kinderpornografischer Schriften bzw. hätte mir diese verschafft, ist unwahr«, erklärte er auf seiner Facebook-Seite. Die Staatsanwaltschaft Hannover hatte zuvor Ermittlungen gegen den SPD-Politiker bestätigt, wollte sich aber gegenüber jW nicht zu den Gründen äußern. Die Polizei durchsuchte am Montag fünf Objekte. Über die Durchsuchungen hatte zunächst die Nienburger Lokalzeitung Die Harke berichtet. Edathy hatte am Freitag überraschend sein Bundestagsmandat niedergelegt und dafür gesundheitliche Gründe angeführt. Edathy, der seit 1998 Mitglied des Bundestags war, wurde vor allem als Vorsitzender des Bundestagsuntersuchungsausschusses zum NSU bekannt. (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 12.02.2014, Seite 2, Inland

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