Zum Inhalt der Seite

Moskau: Zwei Tote bei Geiseldrama

Moskau. Offenbar aus Rache hat ein Schüler in Moskau seinen Lehrer sowie einen Polizisten erschossen. Der mutmaßliche Täter wurde festgenommen. Er hatte zwischenzeitlich mehr als 20 Teenager im Alter von 15 Jahren in seiner Gewalt, wie die Behörden am Montag mitteilten. Medien zufolge wollte sich der Zehntklässler an seinem 31 Jahre alten Geographielehrer rächen, den er vor den Augen seiner Mitschüler erschoß. Dann ließ er seine Geiseln laufen. Dem Schützen drohen nach Jugendstrafrecht bis zu zehn Jahre Haft wegen Mordes und Geiselnahme.

(dpa/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 04.02.2014, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!