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Umsatzrückgang im Einzelhandel

Wiesbaden/Berlin. Die Umsätze der deutschen Einzelhändler sind ausgerechnet im Weihnachtsgeschäft gefallen. Im Dezember hatten sie 2,3 Prozent weniger in den Kassen als im Vormonat, teilte das Statistische Bundesamt am Freitag mit. Einen stärkeren Rückgang habe es zuletzt im Januar 2009 gegeben. Preisbereinigt fiel das Minus mit 2,5 Prozent sogar noch größer aus.

Die Daten stehen in krassem Widerspruch zu den Umfragen der Gesellschaft für Konsumforschung (GK), wonach die Kauflaune der Deutschen angesichts von Rekordbeschäftigung, niedriger Inflation und steigender Löhne so gut sei wie seit Jahren nicht mehr.

Hinweise auf einen schlechten Jahresausklang kamen etwa vom Metro-Konzern, der ein »verhaltenes Weihnachtsgeschäft« beklagte. Die Warenhauskette Strauss Innovation mit 1400 Mitarbeitern gab am Donnerstag bekannt, man habe ein Schutzschirmverfahren eingeleitet, um die drohende Insolvenz abzuwenden.

Im gesamten Jahr 2013 setzte der deutsche Einzelhandel nominell 1,1 Prozent mehr um als 2012, wie der Branchenverband HDE am Freitag in Berlin mitteilte. Rechne man die Preissteigerungen heraus, sei der Umsatz jedoch um 0,4 Prozent zurückgegangen, sagte HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth.(Reuters/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 01.02.2014, Seite 5, Inland

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