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Gewerkschaft wirft EADS Erpressung vor

Paris. In den Verhandlungen über einen massiven Stellenabbau beim Rüstungskonzern EADS verhärten sich die Fronten. Französische Gewerkschaftsvertreter warfen der Unternehmensführung am Freitag Erpressung vor und verließen geschlossen eine Sitzung. Ihren Angaben zufolge droht das Management mit betriebsbedingten Kündigungen, wenn die Lohnkosten nicht gesenkt werden können. Dies sei ein beispielloses Vorgehen, kommentierte die Gewerkschaft FO. Das vom kommenden Januar an unter dem Namen Airbus Group firmierende Unternehmen EADS will bis 2016 rund 5800 Arbeitsplätze abbauen. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 17.12.2013, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

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